Kernaussage:
Eine Seite – Ein Bild – Konzentration auf das Motiv!
Name
1×1 – abgeleitet aus dem Seitenverhältnis der hier dargestellten Bilder. Zugeben, ich variiere das Bildformat, jedoch fasziniert mich das quadratische Seitenformat. Daher der Name.
Ja, es erfordert Einfühlungsvermögen und Vorstellungskraft die Motive durch den Sucher der Kamera richtig einzuordnen, zu experimentieren bis alles stimmt und dennoch in quadratischen Dimensionen zu denken. Ein Profi kann das selbstverständlich in 1-2 Sekunden –– doch solch ein Professioneller möchte ich gar nicht sein, ich habe Zeit.
Vorstellungskraft
Das Drücken auf den Auslöser bedeutet eine gewisse Anstrengung. Welche Aspekte des Motivs sollen herausgestellt werden, was beschreibt das Motiv überhaupt. Das bewusste Wahrnehmen der Umwelt ist somit eine Zugangsvoraussetzung für anspruchsvolle Bilder.
Die Kunst besteht in dem Ablichten des schon im Kopf vorhanden Motivs. Dies kann keinesfalls vollständig entwickelt sein, hat die Umgebung und das spezielle vorherrschende Licht Einfluss auf die Gefühlsebene des Fotografen. Entgegen dem Wahn Bilder zu Produzieren benötigt es Zeit und Ruhe ein Bild zu arrangieren. Selbstverständlich mit der Maßgabe das Motiv und die Botschaft zu transportieren. Das bedeutet im Umkehrschluss auch nicht auf den Auslöser zu drücken, wenn die gesetzten Rahmenbedingungen nicht stimmen. Das ist wichtig!Die eben angesprochenen Bedingungen an das Arrangement des Bildes variieren je nach Situation:
Aus den oben genannten Gründen bin ich der Meinung, dass es den Unterschied zwischen dem Foto und Fotografie gibt:
- phos (altgr. für Licht der Himmelskörper, Helligkeit)
grapho (altgr. für malen, zeichnen)
Fotos, d.h. die Aufnahme des Lichtes, der Helligkeit macht/schießt man unterwegs, beiläufig
Fotografien hingegen werden komponiert, arrangiert, gestaltet –– es gibt den engen Bezug zur Kunst
Ich mache auch gern Schnappschüsse, keine Frage. Und überraschende Schnappschüsse sind und werden auch hier veröffentlicht. Jedoch gehe ich gern der Tätigkeit des Fotografierens nach, d.h. ich setzte eine Idee um, unternehme kleine Fototouren mit Freunden, fotografiere bewusst.
Fotograf (über mich)
Christoph Beckmann ist Student für Mediensysteme an der Bauhaus-Universität Weimar. Er interessiert sich für Arbeiten und Projekte in den Fachbereichen CSCW und UbiComp und engagiert sich für die Professur CSCW. Leidenschaftlich ist er der Fotografie verschrieben, hat aber auch noch andere Leidenschaften:
Verlauf
Angefangen hat alles mit der Foto-AG (Pilotprojekt Medienerziehung). Damals noch vollkommen auf analoger Technik basierend haben wir von den Theorien der Komposition des Bildes, über die Filmentwicklung bis hin zur Bildentwicklung viele/alle Aspekte der Fotografie bearbeitet. Enthusiastisch motiviert ging es jedoch erstmal ins Labor. Ziel war es ein Gefühl für Zeit und Licht zu bekommen, die Aufgabe hieß: Durchbelichten von Gegenständen auf Fotopapier (Fotogramm).
Schwarz:
Nachdem ein Grundverständnis hergestellt war konnten wir (Dirk + ich) dann endlich mit Kamera und SW-Film eingedeckt die Schönheiten unseres Stadtteils herausstellen. Die Praktika kannte Abkürzungen wie P, Tv, Av nicht, die Praktika war durch und durch M.
Das Gehäuse der Filmrolle war schnell geknackt, auch bei vollkommner Dunkelheit ging das irgendwie. Und was hätten wir uns gefreut wenn die Bilder unscharf gewesen wären. Nein, trotz größter Vorsicht war jedes Entwickelte Negativ monochrom schwarz.
Unsere Motivation hatte sich schnell erholt, so dass wir schnell einen zweiten, dann erfolgreichen Anlauf wagten.
Digitalfotografie
Der Einstieg in die Digitalfotografie war Fort- und Rückschritt zugleich. Die Olympus (einer der ersten DSLRs) ließ keine manuellen Einstellungen zu –– so hieß es mehr tricksen als bisher. Belichtung hier messen und dort abdrücken…die Odyssee hatte nach Versuchen mit einfacheren Kameras glücklich zu werden mit dem Erwerb einer Canon DSLR ein Ende. Seither bin ich begeisterter Canoneer. Weiterhin habe ich noch eine Knipse, auch von Canon.
Mittelformat
Das Mittelformat begeistert. Fotografieren wird zu einem ganz besonderen Ergebnis, zu einem Prozess. Das laute Auslösen der Hasselbald und Mamyia Kameras vermittelt ein wunderbares Gefühl. Doch der Prozess beginnt schon bei der Auswahl des Rollfilms und beim Einlegen des Films in die Kamera. Der Prozess wird fortgeführt mit dem Anfertigen der Aufnahme, dem Nachladen der Kamera. Abgerundet wird das besondere Erlebnis mit einem Besuch in der Dunkelkammer, oder dem freundlichen Fotofachgeschäft zur Entwicklung. Das anschließende Scannen der Fotografien offenbart dann die Pracht der Aufnahmen, die sich auf dem bereits großen Negativ erahnen lassen.
Einstellung
Ich verstehe mich als ambitionierter semi-professioneller Fotograf, und trage diesen Titel aus dem mir angeeignetem Fachverstand heraus, da ich verantwortungsvoll dieser Tätigkeit nachgehe, jedoch ohne in diesem Fach eine Berufsbezeichnung vortäuschen zu wollen. Ich betrachte die Fotografie als ambitioniertes Interessengebiet meinerseits.
Am liebsten fotografiere ich mit ISO 80-400, in den Programmen Manuell, Blendenautomatik (Av) selten im Programm Zeitautomatik (Tv) –– nur wenn es um entsprechend schnelle Motive geht.
RAW ist Pflicht und die Nachbearbeitung kann Korrekturen umfassen, bis zur kompletten Überarbeitung.
Gern konvertiere ich die bunten Bilder in kontrastreiche S/W-Aufnahmen.
Papier
Ich lasse meine Bilder gern entwickeln. Hauptsächlich in den Größen 20×20cm und 20×27cm. Fotografien auf echtem Papier, möglichst glänzend, haben ein besonderes, faszinierendes Erscheinungsbild und entfalten ihre zu erzielende Wirkung meist nur in dieser analogen Form. Wenn es nach mir ginge hätte ich gern noch größere Ablichtungen, das ist aber leider mit dem dafür vorgesehenen Budget nicht in Einklang zu bringen.
Zur Seite 1×1
Im oberen Teil angedeutet wird diese Aussage fortgeführt. Eine Seite wird fest einem Bild zugeordnet. Unter der Fotografie sind ggf. technische Informationen zur Aufnahme, sowie Kommentare zu finden. Auf der Startseite ist eine Galerie aller Bilder zu sehen.
Die dargestellten Werte (ISO, Brennweite, Blende und Belichtungszeit) dienen der Einordnung und als Unterstützung zu den darunter stehenden Worten mit den Anmerkungen des Fotografen.
Die Nutzung der Fotografien durch Dritte ist hier separat aufgelistet.
Meinungen / Kommenatare
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